Urheberrecht

Hintergrund des Urheberrechts

„Die Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen für ihre Werke Schutz nach Maßgabe dieses Gesetzes“, so führt das Urhebergesetz in § 1 ein.

Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes. Es dient zugleich der Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes (§11 UrhG).

Grundsätzlich ist es also der Urheber alleine, der darüber bestimmen kann, was mit seinem Werk geschieht und wie es verwertet werden darf.

Diese Grundsätze sind bei körperlichen Werkstücken wie z.B. einem Gemälde noch recht einfach durchzusetzen. Die fortschreitende Technologie in der digitalen Welt hat aber auch neue Herausforderungen an das Urhebergesetz gebracht. Seitdem Bücher, Filme, Bilder oder Musik ohne großen Aufwand kopiert werden und durch Zugänglichmachung im Internet weitere Werkmöglichkeiten, aber auch Verwertungsmöglichkeiten entstanden sind, musste der Gesetzgeber dafür neuen Schutz schaffen und hat das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung und das Recht auf Privatkopie erweitert.